Drei enge Sätze, drei verpasste Chancen – trotz einer über weite Strecken soliden Leistung gehen die Punkte nach Bielefeld. Am Samstagabend empfingen wir die Jungs des Telekom Post SV Bielefeld III zum Heimspiel. Am Ende mussten wir uns den Gästen mit 0:3 (24:26, 26:28, 23:25) geschlagen geben.
Beide Mannschaften fanden gut in die Partie und lieferten sich von Beginn an ein ausgeglichenes Spiel. Keines der Teams konnte sich entscheidend absetzen. Auf beiden Seiten schlichen sich allerdings immer wieder Aufschlagfehler ein. Mitte des Satzes konnten wir uns durch eine Aufschlagserie einen kleinen Vorsprung erarbeiten. Bielefeld ließ sich davon jedoch nicht beeindrucken und kämpfte sich zurück. In der entscheidenden Phase entwickelte sich ein echter Krimi. Trotz eines eigenen Satzballs gelang es uns nicht, den Durchgang nach Hause zu bringen. Einige vermeidbare Schlüsselfehler in den entscheidenden Momenten ermöglichten Bielefeld schließlich den Satzgewinn mit 26:24.
Auch im zweiten Durchgang begegneten sich beide Teams auf Augenhöhe. Wir konnten uns zur Satzmitte erneut einen leichten Vorsprung erspielen und hatten damit eine gute Ausgangslage für die Schlussphase.Doch wie bereits im ersten Satz konnten, wir diesen Vorsprung nicht konsequent ins Ziel bringen. In den entscheidenden Ballwechseln unterliefen uns Fehler in verschiedenen Elementen unseres Spiels. Dadurch blieb Bielefeld im Satz und konnte seinerseits die entscheidenden Punkte machen.Wieder hatten wir die Möglichkeit, den Satz für uns zu entscheiden, konnten den Satzball jedoch erneut nicht nutzen. Bielefeld blieb abgeklärter und holte sich auch den zweiten Durchgang knapp mit 28:26.
Im dritten Satz zeigte sich zunächst ein etwas anderes Bild. Die Bielefelder konnten sich zur Satzmitte einen größeren Vorsprung erarbeiten und wirkten in dieser Phase insgesamt abgeklärter.Wir gaben uns jedoch nicht auf und kämpften uns gegen Ende des Satzes noch einmal zurück. Eine starke Aufschlagserie brachte uns wieder in Schlagdistanz und sorgte dafür, dass der Satz erneut bis in die Schlussphase offenblieb.Doch auch diesmal behielt Bielefeld in den entscheidenden Momenten die Nerven. Trotz unserer Aufholjagd ging auch der dritte Satz mit 25:23 an die Gäste.
Auch wenn am Ende eine 0:3-Niederlage auf der Anzeigetafel steht, gibt es durchaus positive Aspekte, die wir aus der Partie mitnehmen können. In vielen Phasen haben wir guten Volleyball gezeigt und konnten dem Tabellenkonkurrenten auf Augenhöhe begegnen. Gerade die engen Satzverläufe zeigen, dass wir grundsätzlich die Qualität haben, solche Spiele zu gewinnen. Was am Ende gefehlt hat, war die notwendige Feinabstimmung und Cleverness in den entscheidenden Situationen. Drei Sätze mit insgesamt nur wenigen Punkten Unterschied zeigen, wie knapp die Partie tatsächlich war. Gerade bei den Satzbällen und in den letzten Ballwechseln müssen wir künftig konsequenter und abgeklärter agieren.
So gehen die Punkte am Ende nach Bielefeld. Für uns heißt es nun: die positiven Ansätze mitnehmen, aus den entscheidenden Fehlern lernen und im nächsten Spiel wieder voll angreifen.


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